Übergeneralisierung

Überblick

Kognitive Verzerrungen, kognitive Vorurteile oder „nicht hilfreiche Denkstile“ sind charakteristische Möglichkeiten, wie unsere Gedanken voreingenommen werden können (Beck, 1963). Übergeneralisierung ist eine kognitive Verzerrung, bei der Einzelpersonen auf der Grundlage isolierter Vorfälle weitreichende, selbstzerstörerische Schlussfolgerungen über sich selbst, andere und die Welt ziehen. Folglich kann ein einzelnes Ereignis fälschlicherweise als Teil eines fortlaufenden, allgegenwärtigen Musters im Leben einer Person angesehen werden (Tolin, 2016). Diese Denkweise umfasst häufig globale Begriffe wie „immer“, „nie“ und „jeder“.

Das Übergeneralisierung Das Informationshandout ist Teil der Serie „Kognitive Verzerrungen“, die Klienten und Therapeuten helfen soll, effektiver mit häufigen Denkvorurteilen umzugehen.