Umgang mit bipolaren Störungen: Arbeitsbuch

Überblick

Die bipolare Störung ist eine komplexe psychische Erkrankung, von der bis zu 5 % der Bevölkerung betroffen sind. Sie ist durch wiederkehrende depressive und (hypo)manische Episoden gekennzeichnet, die häufig Restsymptome hinterlassen und die Alltagsfunktionen beeinträchtigen. Komorbide Erkrankungen wie Angst- und Substanzstörungen sowie ein erhöhtes Suizidrisiko erschweren den Verlauf zusätzlich und machen eine wirksame Behandlung unerlässlich. Umgang mit bipolarer Störung bietet ein strukturiertes und dennoch flexibles Programm zur kognitiven Verhaltenstherapie (CBT), das auf die besonderen Herausforderungen der bipolaren Störung zugeschnitten ist. Basierend auf umfangreicher klinischer Forschung integriert das Programm Psychoedukation, kognitive Umstrukturierung, Verhaltensaktivierung und Strategien zur Rückfallprävention. Es fördert die Früherkennung von Stimmungsschwankungen, die Regulierung des Lebensstils, die Stressbewältigung und den Aufbau von Fähigkeiten, um die Bewältigung zu verbessern und Rückfälle zu verhindern. Dieses Handbuch stattet Therapeuten mit evidenzbasierten Strategien aus, um eine effektive Pflege zu gewährleisten und Patienten zu mehr Stabilität und verbesserter Lebensqualität zu verhelfen. Durch die Kombination gezielter Interventionen mit fortlaufender Medikation bietet es einen umfassenden Ansatz zur Behandlung dieser herausfordernden Erkrankung.